In einer dynamischen Welt e-Commerce Der Schutz des geistigen Eigentums und die korrekte Kennzeichnung von Produkten sind zu Schlüsselelementen der Markenbildung geworden. Jüngste Gesetzesänderungen, darunter die obligatorische Einführung von GPSR-Verordnungen zusammen mit den EAN-Codes die Situation für die Händler verkomplizieren. Im Folgenden erörtern wir die wichtigsten Aspekte, die Hersteller und Händler kennen sollten, um nicht nur ihre Rechte zu sichern, sondern auch profitable Geschäftsbeziehungen zu pflegen.
Geistiges Eigentum als Grundlage für den Markenschutz im elektronischen Handel
Wenn Ihr Unternehmen Patentschutz und eingetragene Marke (oder andere Schutzrechte), erhalten Sie automatisch das ausschließliche Recht, Ihre Produkte zu kennzeichnen. Der Nachweis einer Schutznummer (z. B. sichtbar auf der Verpackung oder dem Etikett) ist ein wesentliches Argument, das Ihre Position als alleiniger, rechtmäßiger Eigentümer der betreffenden Lösung stärkt.
Rebranding ohne Lizenz - rechtliche Folgen für Händler
Häufig führen die Händler ihre eigenen Marken ein, rebranding oder rebranding ohne einen unterzeichneten Lizenzvertrag, was zu einer Verletzung der Rechte des geistigen Eigentums führt. In der Praxis ist ihr Recht auf Rebranding sehr begrenzt, es sei denn, es wird vom Eigentümer ausdrücklich gewährt.
Eine solche Situation untergräbt nicht nur das Markenimage, sondern kann auch zu zeitraubenden Rechtsstreitigkeiten über Entschädigungen und die Rückgabe unverdienter Leistungen führen. Es lohnt sich daher, darauf zu achten klar formulierte LizenzvereinbarungenDarüber hinaus muss sichergestellt werden, dass die Regeln für ein solches Rebranding streng definiert sind oder das Verbot solcher Handlungen durch die Vertragspartner regeln. Spätere Versuche, diese Angelegenheit zu regeln, können die Beziehungen zu den Vertriebshändlern erheblich erschweren oder sogar zu deren Beendigung führen.
Probleme mit der Herstellerkennzeichnung auf E-Commerce-Plattformen
Sie wird immer häufiger auf Plattformen des elektronischen Handels wie Amazon oder E-bayDie Aussteller kennzeichnen ihre Produkte falsch. Manchmal geschieht dies unbewusst oder aus Versehen, manchmal aber auch ganz bewusst durch die Händler.
Wenn beispielsweise unter der Rubrik "Hersteller" der Name des Händlers angegeben wird, obwohl die Produkte von einem anderen Unternehmen hergestellt werden, ist dies für die Verbraucher irreführend und stellt eine illegale Handlung dar. Dies kann nicht nur verwaltungs- oder strafrechtliche Sanktionen nach sich ziehen, sondern sich auch negativ auf den Absatz auswirken, da das Vertrauen in den Verkäufer/Händler sinkt, was sich wiederum negativ auf den Umsatz des eigentlichen Herstellers auswirken kann.
Es lohnt sich daher, dafür zu sorgen, dass die rechtlichen Beziehungen zu allen Auftragnehmern und Händlern von Anfang an ordnungsgemäß geregelt sind, um die Transparenz der Beziehungen zu gewährleisten, das Risiko von Rechtsstreitigkeiten zu minimieren und dauerhafte, auf gegenseitigem Vertrauen basierende Geschäftspartnerschaften aufzubauen.
GPSR-Verordnung - neue Verpflichtungen zur Kennzeichnung von Produkten mit EAN-Codes
Umsetzung GPSR-Verordnungen (Verordnung über die allgemeine Produktsicherheit) verlangt von Herstellern und Händlern die Kennzeichnung von Produkten mit dem EAN-Codes. Diese Lösung zielt darauf ab, die Informationstransparenz für die Verbraucher zu erhöhen und die Produktsicherheit zu verbessern.
Infolgedessen müssen die Unternehmen die genauen Regeln für das Rebranding und den Vertrieb festlegen, was eine Aktualisierung der Handelsverträge und die Einführung neuer Betriebsverfahren erfordert.
Verhandlungsstrategien mit Händlern bei der Umsetzung von GPSR
Um wichtige Vertriebspartner nicht zu verlieren, lohnt es sich, folgende Maßnahmen zu ergreifen flexible Lizenzvereinbarungendie es den Partnern ermöglichen, ihre eigenen Etiketten zu verwenden. Es können Verhandlungen über eine gemeinsame Kennzeichnung vorgeschlagen werden (Co-Branding), kommerzielle Vorzugsbedingungen oder zusätzliche Marketingunterstützung, die die Händler für die Kosten entschädigen, die ihnen durch die Einführung neuer Verfahren entstehen.
Folgen der Nichtumsetzung der GPSR-Verordnung für Hersteller und Händler
Die Nichtumsetzung der Grundsätze der GPSR-Verordnung birgt eine Reihe von Risiken - von Finanzielle und administrative Sanktionen nach Verlust des Zugangs zu Plattformen des elektronischen Geschäftsverkehrs und negative Auswirkungen auf das Markenimage. Deshalb ist es wichtig, jetzt damit zu beginnen:
- eine detaillierte Analyse der Vertriebsvereinbarungen im Hinblick auf Rebranding- und Produktbezeichnungsklauseln vorzunehmen,
- offizielle Vorladungen an Unternehmen schicken, die Ihre Rechte an geistigem Eigentum verletzen,
- mit den Händlern verhandeln und flexible Lizenzlösungen, gemeinsame Marketingkampagnen und technische Unterstützung bei der Einführung neuer Verfahren anbieten,
- in die Aktualisierung der Produktkennzeichnungssysteme investieren, um die Anforderungen der GPSR-Verordnung zu erfüllen und die Sicherheit und Transparenz der Informationen für die Verbraucher zu gewährleisten.
Haben Sie Fragen zur Umsetzung des GPSR oder benötigen Sie zusätzliche Verhandlungsstrategien? Wenden Sie sich an unsere Anwaltskanzlei - wir helfen Ihnen, Lösungen zu finden, die auf die Besonderheiten Ihres Unternehmens und Ihre Marktsituation zugeschnitten sind.
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